RHYTHMISCHE GYMNASTIK - DER FRAULICHSTE UND CHARMANTESTE LEISTUNGSSPORT

Gymnastin

Diese relativ junge Sportart - 1963 wurde in Budapest die erste Weltmeisterschaft durchgeführt - ist wohl eine der fraulichsten Sportarten schlechthin. Sie hat sich aus der traditionellen Gymnastik entwickelt und zum Leistungssport gesteigert. Der Begriff "Rhythmische Sportgymnastik" wird seit der WM in Basel 1977 verwendet und wurde im August 1998 vom Internat. Turnverband wieder in "RHYTHMISCHE GYMNASTIK" umbenannt.

Dieser Sport wird ausschließlich (bis jetzt) von weiblichen Athletinnen ausgeübt, was nur noch beim Synchronschwimmen der Fall ist.

Die Verbindung von Bewegung und Musik, bei gleichzeitiger Handhabung des Gerätes, ist die Charakteristik der Rhythmischen Sportgymnastik. Voraussetzung ist völlige Körperbeherrschung und Konzentration, ohne die Grazie und Harmonie der Bewegung zu vergessen. In kaum einer anderen Sportart haben Mädchen die Möglichkeit, ihre Persönlichkeit derart zu entfalten und zum Ausdruck zu bringen, wie hier. Ganz gleich, ob im Einzel- oder Gruppenbewerb, muss die Koordination von sportlicher Höchstleistung, ästhetischer Bewegung, Rhythmik ausgeprägtem Zeit- und Raumgefühl und gestalterischem Können gegeben sein, um die Anforderungen eines Wettkampfes in der Rhythmischen Gymnastik zu erfüllen.

Besonders ganz junge Mädchen ( ab 6 Jahren) lernen ganz leicht und rasch, in spielerischer Form sich zu bewegen und mit Geschick die Handgeräte zu handhaben.